Im Baugewerbe spielen chemische Zusammensetzungen eine wichtige Rolle. Die Entwicklung und Verbesserung von Baustoffen hängt oft von der Integration chemischer Komponenten ab. Ein zentrales Thema dabei ist die Chromatreduktion im Zement. Zement bleibt ein unverzichtbarer Baustoff für Konstruktionen und Gebäude. In diesem Beitrag möchte ich die Bedeutung von Eisensulfaten in diesem Prozess erläutern und zeigen, wie wir bei COFERMIN dazu beitragen, zuverlässigere und umweltfreundlichere Bauprodukte zu schaffen.
Sechswertiges Chrom kann im Zement, abhängig von den Rohstoffen und Produktionsbedingungen, in Konzentrationen von bis zu 30 ppm vorkommen. In dieser wasserlöslichen Form kann es in die menschliche Haut eindringen und allergische Reaktionen wie Chromatdermatitis, bekannt als Maurerkrätze, auslösen. Um diese Risiken zu minimieren, ist eine Reduktion des Chromatgehalts im Zement auf weniger als 2 ppm vorgeschrieben, gemäß der EU-Richtlinie 2003/53/EG und der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006.
Eisensulfat hat sich dabei als effizientes Mittel zur Reduktion von sechswertigem Chrom in die harmlosere dreiwertige Form bewährt. Diese chemische Reaktion findet unmittelbar nach der Zugabe von Anmachwasser im Zement statt. Doch das Eisensulfat kann in verschiedenen Formen und Anwendungen Vor- und Nachteile mit sich bringen.
Wir liefern verschiedene Qualitäten von Eisensulfat, die sich in ihrer Form, Wirksamkeit und Handhabung unterscheiden. Diese Unterschiede ermöglichen eine maßgeschneiderte Anwendung, je nach spezifischen Anforderungen der Zementproduktion.
Diese thermodynamisch stabile Form hat geringe Restfeuchte, hohe thermische Stabilität und neigt nicht zur Verklumpung. Es ist universell einsetzbar, sowohl vor als auch nach der Vermahlung, und ideal bei hohen Temperaturen. Allerdings erfordert die etwas schlechtere Wasserlöslichkeit eine höhere Dosierung.
Hoch wasserlöslich und kostengünstiger. Dieses Eisensulfat wird häufig in Form von feuchtem Salz oder als gesättigte Lösung dosiert. Es ist optimal bei einem geringen Chrom-Gehalt von bis zu 5 ppm, erfordert jedoch spezielle Lagerbedingungen wegen der Restfeuchte, die Verklumpungen verursachen kann.
Unsere Eisensulfate entstehen aus Nebenprodukten der Stahlindustrie und der Titandioxidherstellung. Dabei fällt verdünnte Schwefelsäure an, die mit Eisenverbindungen zu Eisensulfat reagiert. Unsere Kunden profitieren von der Nachhaltigkeit und der Flexibilität unserer Produkte. Eisensulfat Monohydrat und Eisensulfat Heptahydrat sind sowohl als Pulver als auch als Granulat erhältlich und werden in 25 kg Säcken, Big Bags oder lose im Kipper-LKW geliefert.

Also nochmal: Eisensulfat ist ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Zement und anderen Baustoffen. Es trägt zur Chromatreduktion bei und zahlt auf die Nachhaltigkeit und Flexibilität in der Bauindustrie ein. Wir legen Wert darauf, unsere Produkte den spezifischen Anforderungen unserer Kunden anzupassen, um so einen echten Mehrwert zu bieten.
